Mr. Stoll

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Neuland im Jahr 2013.

June 20, 2013 by rick miller in Technology

«Das Internet ist für uns alle Neuland.» Dieser kurze Satz brachte Angela Merkel Spott und Häme in Sekundenschnelle. Beim Besuch von Barack Obama in Berlin wurde das Wort #Neuland im Nu zum Trending Topic, was einem virtuellen Ritterschlag durch Twitter gleichkommt.

27 Millionen Deutsche nutzen das Internet aber kaum oder gar nicht. Und wenn nur ein Drittel der Nation das Internet nutzt, kann man das getrost als #Neuland bezeichnen. Alles andere als Neuland ist das Internet für den Besucher aus Amerika. Denn Barack Obama weiss mit dem Internet umzugehen.

«Der Mann, der mit seinen Auftritten große Hoffnungen weckt, aber eben auch nicht übers Wasser gehen kann» (Der Spiegel), argumentiert für sein NSA-Schnüffelprogramm Prism, welches einer globalen Lauschattacke gleichkommt. Merkels Neuland ist Obamas Spielwiese. Ein wahrlich historisches Treffen.

June 20, 2013 /rick miller
Technology
Christoph Waltz, Jamie Foxx

Waltz unlimited.

January 25, 2013 by rick miller

Django Unchained steht momentan auf Platz 37 der IMDB Bestenliste, hinter Terminator 2 und vor Saving Private Ryan. Zugegeben: Der Italo-Western mit Splatter-Attitüde ist nicht Quentin Tarantino’s bester Film, aber trotzdem… Weltklasse.

Ein paar Gründe dafür: Noch nie wurde Theaterblut mit grösserem Glückseligkeit verspritzt, noch nie waren Dialoge witziger und beissender, und noch nie hat ein Christopher Waltz eine bessere Performance gezeigt. (Die Ehre der schlechtestes schauspielerischen Leistung des Films gebührt übrigens Quentin Tarantino höchstpersönlich.)

"Intellektuell sind wir alle mit der Brutalität und Unmenschlichkeit der Sklaverei vertraut’", hat Tarantino nach einer Filmvorführung in London gesagt. Das kann aber nicht über die äusserst blutige Umsetzung des Streifens hinwegtäuschen. Als Tarantino-Jünger weiss ich aber, dass ich seine Filme trotz (und nicht wegen) des Blutes liebe.

January 25, 2013 /rick miller
Fotograf: unbekannt (Sorry, keine Hinweise. Würde das gerne hier schreiben.)

Fotograf: unbekannt (Sorry, keine Hinweise. Würde das gerne hier schreiben.)

Adieu, Todesstern

January 17, 2013 by rick miller
Todesstern, der.

Todesstern, der.

30’000 Amerikaner wollten im Dezember 2012 mit einer Online-Petition die Regierung dazu bringen, einen Todesstern nach dem Vorbild der Star-Wars-Filme zu bauen. «Diejenigen, die hier unterschreiben befürworten, dass die Regierung der USA die Finanzierung sowie den Baubeginn eines Todesstern bis 2016 sichert.»

Humor bewiesen nicht nur die Antragsteller, sondern auch die US-Regierung. Knapp einen Monat meldet sich ein Vertreter mit der Begründung, die US-Regierung sei dagegen, Planeten zu sprengen. Auch die Kosten von 850’000’000’000’000’000 Dollar U$ und die Bauzeit von rund 800’000 Jahre sprechen gegen das Projekt.

man woman finger

Das US-Haushaltsdefizit würde dadurch um den Faktor 773.000 vervielfacht. Zudem wurde von den Offiziellen drauf aufmerksam gemacht, dass die Regierung schon jetzt ein Raumschiff so groß wie ein Fußballfeld im Weltall habe sowie zwei Roboter-Laboratorien auf dem Mars – von denen eines mit einem Laser ausgestattet sei.

January 17, 2013 /rick miller

Ping Pong

January 06, 2013 by rick miller in Advertising

Werbespots von Apple haben es in sich. Ganz dem Gestaltungsprinzip der schicken Geräte aus Cupertino folgend, fokussieren sie oftmals nur auf eine Botschaft. Und so zugespitzt, wie es nur gute Werbung kann.

Dabei spielen die Menschen oftmals eine entscheide Rolle: mit Ellen Feis, der kiffenden Studentin der Switch-Kampagne oder Justin Long, der coole Typ aus der I’m a Mac. Und vor kurzem kam Martin Scorsese zum Zug, der Siri auf die Sprünge half.

Mit Serena und Venus Willams ist jetzt ein Höhepunkt erreicht. Sie bewerben die «Do not disturb» Funktion des iPhone 5. Die kleine Story mit den grossen Stars ist perfekt inszeniert und produziert. Nur das Timing stimmte nicht: Das beworbene Feature “Do Not Disturb” funktioniert ab 1. Januar 2013 nicht mehr.

January 06, 2013 /rick miller
Advertising
Photo: Harvey Nichols

Photo: Harvey Nichols

Die Kraft des Tweets.

January 01, 2013 by rick miller in Advertising

Markenführung ist im Zeitalter von Social Media eine delikate Angelegenheit. Der hybride, hedonistisches und hyperkritische Kunde hat im Zeitalter von Twitter & Co. ganz neue Instrumente, dem Anbieter Dampf zu machen.

Der Kunde, dessen binäres Wertesystem oft nur Epic Fail oder Awesome kennt, ist aber nicht das echte Übel. Die Verursacher echter Pannnen sitzen aber oft in den eigenen Reihen der Unternehmen.

Das zeigt der Beitrag The 20 Biggest Brand Fails of 2012 von Adweek. Der Reigen von kleinen Malheurs bis zu regelrechten Katastrophen in der Markenführung zeigen, wie schnell Missgeschicke um die Welt gehen. Und wie lange sie im kollektiven Gehirn des Internets bleiben.

January 01, 2013 /rick miller
Advertising
paris silent street

Home alone.

December 01, 2012 by rick miller in Photography, Art

Wer «Walking Dead» kennt, hat sich sich diese zentrale Frage auch schon gestellt: Wie sieht es aus und wie fühlt es sich an, wenn man alleine auf der Welt wäre?

(Bei «Walking Dead», bei den Golden Globes Awards einst zur Wahl “Beste” Serie nominiert, wird schnell klar, dass man nicht alleine ist und dass man vielleicht sogar lieber alleine wäre.)

Das in Paris lebende Künstlerpaar Lucie de Barbuat und Simon Lindbergh hat nun die Antworten fotografisch festgehalten. Mit atemberaubenden und gleichzeitig klammen Bilder von Orten, wo es von Menschen sonst nur so wimmelt. Eindrücklich und verstörend.

Die Website von Lucie und Simon

December 01, 2012 /rick miller
Photography, Art
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